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25. März 2012 bis 24. Juni 2012
Der Schwerpunkt der Fotoarbeiten und Installationen von Michael Strasser (* 1977) oszilliert zwischen Raum- und Körperanalysen und übersetzt diese in künstlerische Prozesse. Hierbei kontextualisiert er den physischen Körper zwischen Skulptur und Architektur und dechiffriert die Gestaltungs- und Wohnfunktion des architektonischen Raumes im Allgemeinen. Strasser recherchiert in seiner künstlerischen Arbeit wie sich die Beziehung zwischen Raum und Mensch verändert, wenn etwa dem Wohnraum selbst Raum entzogen bzw. das vorgefundene Material zu einer Skulptur verdichtet wird.
Im Radius seiner künstlerischen Praxis initiierte er mit der Aneignung vorgefundener Raum- und Architektursituationen ein Offenlegen kultureller und institutioneller Repräsentationssysteme. Er erweitert damit die architektur-kritische Untersuchung zu einer anthropologischen Fragestellung, in dem er die Faktoren Mensch, Raum und Architektur in seinen Arbeiten fortwährend zitiert, exzerpiert, rahmt und inszeniert. Als Ausgangspunkt dient Strasser hierbei die 1963 erschiene Schrift „Mensch und Raum“ von Otto Friedrich Bollnow, dem Begründer der Raumanthropologie. In der Factory zeigt der in Wien lebenden Künstler Arbeiten aus der Werkgruppe „Domestic Sculpture Garden“ (2010-2012). Hierzu verwendet er unterschiedlich vorgefundene Raumsituationen, die er zu Skulpturen verändert und fotografisch festhält.
Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen der Galerie im Traklhaus, Salzburg und dem Donaufestival, Krems.
Kuratorin: Karin Pernegger
Im Rahmen des Donaufestivals (28. April - 5. Mai 2012) wird Michael Strasser gemeinsam mit Annette Sonnewend unter dem Label CIE. AGAR AGAR eine Performance entwickeln, die mit dem Ausstellungsraum korrespondiert.
CIE.AGAR.AGAR
04/05 18.00-18.45
05/05 19.00-19.45
Informationen zu Programm, Tickets, Öffnungszeiten und Shuttlebus des donaufestival unter www.donaufestival.at