Schaulust - themenbezogenes Filmprogramm von Werner Nekes

Start der Filmreihe zur Austellungseröffnung!

Samstag, 01. März 2008

Zur Ausstellung "Schaulust. Die Kunst des Sehens und des Täuschens" werden im Vortragsaal der Kunsthalle Krems Dokumentarfilme von Werner Nekes zu Themen der optischen Täuschungen, Geschichte der bewegten Bilder bis zum Film und historischen Sehapparaturen gezeigt.

Täglich um 15 und 17 Uhr, Vortragssaal, Kunsthalle Krems

Spielplan - Filme Nekes im Vortragssaal

2. März – 2. Mai 2008
15 Uhr – Was geschah wirklich zwischen den Bildern?
17 Uhr -  Wundertrommel

3. Mai – 4. Juli 2008
15 Uhr – Bild - Raum
17 Uhr -  Vieltausendschau

5. Juli – 24. August 2008
15 Uhr – Durchsehkunst
17 Uhr -  Belebte Bilder


Kurzbeschreibungen Filme Nekes

Was geschah wirklich zwischen den Bildern?
Dauer: 80 min, Media Magica by Werner Nekes © 2004
Der Film von Werner Nekes ist eine ebenso faszinierende wie informative Entdeckungsreise in das Zauberreich der bewegten Bilder in der vor-filmischen Zeit. Indem er zeigt, wie einfallsreich schon damals „mit dem Licht geschrieben“ wurde und wie die Möglichkeiten der Filmsprache in ihrer Vielfalt vorweggenommen wurden, öffnet er die Augen für den Bilderzauber von heute.

Wundertrommel
Dauer: 53 min, Media Magica by Werner Nekes © 2004
Wesentliche Vorläufer des Films sind optische Spielzeuge, welche die Trägheit der Wahrnehmung oder den stroboskopischen Effekt ausnutzten, wie Thaumatrop, Phenakistiskop oder Lebensrad, Zoetrop oder Wundertrommel, Praxinoskop, später kommen Daumenkino, Kinora und Mutoskop.

Bild- Raum
Dauer: 53 min, Media Magica by Werner Nekes © 2004
Der Film zeigt, wie Bild-Raum-Illusionen erzeugt werden, in Vexierbildern, Perspektivtheatern, Faltdioramen bis hin zu den Stereobildern, die schon auf heutige holographische Bilder verweisen.

Vieltausendschau
Dauer: 53 min, Media Magica by Werner Nekes © 2004
Die Bildmontage war ein zentraler Aspekt in der Frühgeschichte der visuellen Medien. Schon im 16. Jh. nahmen Techniken wie die Faltmontage filmische Ausdrucksweisen vorweg. Andere Beispiele früher Montagen sind Transparentbilder, mehrdeutige Bilder, Zauberbildbücher und versteckte Informationen in Bildern. Mit dem Myriorama, der Vieltausendschau, ist es möglich, unendliche Landschaften zu erzeugen.

Durchsehkunst
Dauer: 53 min, Media Magica by Werner Nekes © 2004
Der Film zeigt die Geschichte der Camera Obscura und der Guckkästen und führt in die verzerrte Welt der Anamorphosen, entfaltet den visuellen Reichtum des historischen Schattentheaters und die Vielfalt des Schattenspiels.

Belebte Bilder
Dauer: 53 min, Media Magica by Werner Nekes © 2004
Die Geschichte der Laterna Magica mit Demonstrationen von bewegten Bilderwelten, Wassertankbildern, Polarisationsbildern, gefolgt von Bildern auf Papier, die mit mechanischen Manipulationen, mit Licht oder als Panorama zum Leben erweckt werden.

Alle Filme sind als DVD im Shop der Kunsthalle Krems erhältlich.