Adolf Frohner, Zwei Flächen und ein Durchblick, 1963 © Galerie Konzett. Photo: Erich Tarmann, Sammlung Ph. Konzett Wien -

Im blauen Dunst.Tabak in der Kunst

13. Mai 2012 bis 30. September 2012

Von der Entdeckung Amerikas 1492 bis zur weltweiten Etablierung des Tabaks als Genussmittel sollten rund 150 Jahre vergehen. Von da an fand die trockene Trunkenheit auch ihren Niederschlag in der Kunst.
Das Rauchen von Tonpfeifen, das in allen Gesellschaftskreisen des 17. Jahrhunderts ein wichtiger Bestandteil des geselligen Lebens war, die Eleganz des Tabakschnupfens, das im 18. Jahrhundert von Frankreich ausgehend bei Hof zur mondänen Geste stilisiert wurde, die das 20. Jahrhundert beherrschende Zigarre und Zigarette, alle Genussformen waren Inspirationsquelle für kreatives Schaffen. Malerei, Fotografie, Collage und Assemblage beleuchten den Tabakgenuss im Spannungsfeld zwischen Kontemplation und Erotik, feiern die elegante Pose des Rauchers, illustrieren Genuss in lärmender Geselligkeit oder in beschaulicher Einsamkeit.  mehr

Adolf Frohner.Das plastische Werk

21. Oktober 2012 bis 17. März 2013

Das bekannte malerische Oeuvre Adolf Frohners wird von oft unbekannten  plastischen Werken begleitet. Dominierend wirkte das Plastische in den ersten Schaffensjahren:  Experimente mit Materialien wie Eisen, Schrott, Metallen   und der brüchigen Ästhetik von Matratzen und Seegras führten Frohner 1962 zum Aktionismus und positionieren sein Werk international am Puls der Zeit. Seine Raumskulpturen, Gerümpelplastiken und Materialobjekte eröffnen die  sinnliche Qualität des Materials und rufen eine Umdeutung konventioneller Wahrnehmung hervor.  „Kunst ist überall“,   definierte Frohner sein bildnerisches Credo und schuf damit den Ausgangspunkt für jene Beziehung zum Realen, die auch sein weiteres Werk bestimmte. mehr