One Billion Rising Krems

One Billion Rising („eine Milliarde erhebt sich“) setzt sich weltweit als getanzter Protest für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein.

Die Aktion findet als getanzte Kundgebung statt, weil Tanz Kraft gibt, weil Tanz im öffentlichen Raum ein Statement ist – und weil Frauen*, die durch Gewalt traumatisiert worden sind, über den Tanz zu ihrem Körper zurückfinden können. Die Milliarde ("One Billion") errechnet sich aus der statistischen Aussage der UN, dass ein Drittel aller Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Leben Opfer von Gewalt werden.

Seit 2013 setzen sich weltweit tausende Aktivist*innen rund um den 14. Februar singend und tanzend gegen Gewalt an Frauen und Mädchen ein. So etwa in Nordamerika, Südafrika, Australien, Deutschland und – Österreich.

One Billion Rising Krems

Seit 2020 beteiligt sich die Kunsthalle Krems an der Aktion. Gemeinsam mit Lilith Frauenberatung Krems wird die Protestaktion jährlich am Kremser Museumsplatz bei jedem Wetter realisiert. Kremser*innen und Mitarbeiter*innen der Kunstmeile Krems und Lilith tanzen gemeinsam zu „Break the Chain“ für ein Ende der Gewalt.

"Als Ausstellungshaus für moderne und zeitgenössische Kunst zeigt die Kunsthalle Krems oft künstlerische Positionen, die eine starke gesellschaftskritische Haltung einnehmen, Missstände anprangern, zum Nachdenken und Reflektieren anregen. Als Institution, die solch kritische Kunst zeigt, ist es uns wichtig, keine neutrale Haltung einzunehmen. Unser Ausstellungshaus ist ein Ort der ästhetischen Kunsterfahrung, aber auch der Bildung und kritischen Reflexion. Über Kunstausstellungen hinaus will die Kunsthalle Krems Initiativen wie One Billion Rising eine Plattform bieten." - Direktor Florian Steininger

Mehr zu One Billion Rising Austria

Mehr zu One Billion Rising International

One Billion Rising Krems wird initiiert von der Kunsthalle Krems, in Kooperation mit Lilith Frauenberatung Krems.

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