Kunsthalle Krems, Foto: Wolfgang Woessner
Kunsthalle Krems präsentiert:

Michael Kienzer

28/08 - 18/09/2016

Michael Kienzer, Raum auf Stühlen, 2007 , Installation, Future Systems, Lentos Linz , Michael Kienzer, Foto: Jorit Aust

Michael Kienzer hat für den Klangraum Krems Minoritenkirche eine ortsspezifische Installation entwickelt.

Qualitäten der Materialität, der Montage und Konstruktion sowie die Kontextualisierung des Raums – bis hin zum öffentlichen Raum – spielen im Werk des 1962 in Steyr, Oberösterreich geborenen Künstlers, eine eminente Rolle. Kienzer studierte von 1977 bis 1979 Bildhauerei in der Meisterklasse von Josef Pillhofer und zählt zu den führenden Vertretern der „Neuen Skulptur“ der 1980er-Jahre. Ausgehend von einer vermehrt expressiven bildhauerischen Aufladung hat sich sein Skulpturenbegriff in Richtung spatial-konstruktivistische Konzeptualität verlagert. mehr

Die Kunsthalle Krems schließt bis 30. Juni 2017 vorübergehend ihre Pforten. Nach 21 Ausstellungsjahren mit mehr als 1,3 Millionen BesucherInnen sind Sanierungsarbeiten dringend nötig. Dazu gehören u.a. die Dachsanierung, eine verbesserte Konditionierung der Ausstellungsräume, die Neugestaltung des Eingangsbereichs, die unterirdische Verbindung zum geplanten Neubau des Museums vis á vis der Kunsthalle Krems, die Einrichtung einer Studienbibliothek aus den Beständen der Kunstmeile Krems sowie die Erweiterung der Büroräumlichkeiten. Die Wiedereröffnung erfolgt am 1. Juli 2017. In der Zwischenzeit wird der Klangraum Krems Minoritenkirche mit einem Ausstellungsprojekt von Michael Kienzer bespielt. Die Ausstellung wird am 27. August 2016 eröffnet. mehr

Forum Frohner präsentiert:

ROT ICH WEISS ROT

Kritische Kunst für Österreich 22/05 - 06/11/2016

1979 beschäftigt sich das Buch Rot ich weiß Rot kritisch mit dem künstlerischen Klima in Österreich. Ausgangspunkt ist die These einer „politischen Windstille“, die laut FAZ dazu führt, dass es in Österreich keine Kritiker(innen) des eigenen Landes, seiner Gegenwart und seiner Geschichte gibt. Dem stellen rund 70 Autor(inn)en von Thomas Bernhard bis Helmut Qualtinger, von Ilse Aichinger bis Friederike Mayröcker und Elfriede Jelinek, von Elias Canetti bis Peter Handke und Peter Turrini eine umfassende Kritik der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenhandlungen unseres Landes entgegen. mehr